Apples MacBook verliert Daten

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Apple hat ein mögliches Problem mit Headcrashs von Seagate-Festplatten in MacBooks bestätigt.

Demnach hat Apple Berichte über defekte Festplatten von Seagate zum Anlass genommen, eigene Untersuchungen zu starten. “Wir haben einige Meldungen erhalten, in denen MacBook-Kunden über Festplattenprobleme berichten; wir sind an der Sache dran”, hieß es seitens Apple.

Schon Anfang des Jahres hatte das Daten-Recovery-Unternehmen Retrodata berichtet, dass bestimmte Seagate-Platten einen Fabrikationsfehler haben. Diese Platten wurden unter anderen auch in Macbooks verbaut.

Macbook-User können selbst prüfen, ob ihr Gerät mit einem solchen Laufwerk ausgestattet ist. Wer im System Profiler unter der Firmware-Revision-Nummer eine 7.01 stehen hat, dem empfiehlt Retrodata seine Daten schleunigst zu sichern und eine neue Platte zu installieren.

Bisher konnte nicht festgestellt werden, ob die betroffenen Harddisks von Seagate auch in Geräten anderer Hersteller verbaut sind. Es ist auch nicht bekannt, wie viel unterschiedliche Varianten dieser Festplatte in MacBooks verbaut sind oder ob nur bestimmte Produktionszeiträume betroffen sind.

Ein anderes Problem, dem sich MacBook-Nutzer derzeit stellen müssen, ist ein möglicher zeitweiser Ausfall der internen Tastatur ihres tragbaren Gerätes. Nach Angaben von Appleinsider finden sich im eigenen Forum, als auch im Apple-Supportforum, sehr viele Berichte von Anwendern zu diesem Thema.

In vielen Fällen wurde von den Anwendern ein Zusammenhang mit Apples neuem Betriebssystem Leopard hergestellt, da vielfach das Problem erst nach einem Upgrade auf Mac OS X 10.5 aufgetreten sein soll. Apple selbst hat nach Aussagen von Betroffenen in Einzelfällen bisher nur einen Austausch der Tastaturen angeboten und alle anderen möglichen Ursachen ausgeschlossen.