Die ‘grünsten’ Supercomputer der Welt

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Supercomputer sollen vor allem eines: schnell rechnen. Dass solche Großanlagen auch jede Menge Strom in Wärme und Petaflops umwandeln, freut vor allem die Versorgerunternehmen.

Der Einsatz von energiesparenden Komponenten kann sich also in Großrechenzentren wie in Jülich oder Barcelona schnell bezahlt machen. Nun gibt eine neue Liste Aufschluss über die sparsamsten Systeme.

Green500.org nennt sich die Liste, in Anlehnung an das Ranking Top500.org, in der die leistungsfähigsten Rechner gelistet sind. Wie im Original spielt auch in der Liste, die Supercomputing durch die grüne Brille betrachtet, der Hersteller IBM eine herausragende Rolle.

In der Rangliste, die das Verhältnis von MFlop pro Sekunde wertet, kommt IBM unter den ersten 10 genau 9 Mal zum Zuge. Lediglich auf Platz 6 hat sich Dell mit dem Superrechner der Stanford University, ein System aus‘PowerEdge 1950’ –Servern und Infiniband, positionieren können. Auf Top500.org landet das System auf Platz 73.

Ansonsten ist alles fest in der Hand von Big Blue, beziehungsweise Blue Gene. Platz eins belegt der Rechner des Science and Technology Facilities Council im Daresbury Laboratory, mit 357.23 MFlop/W (MFLOPS pro Watt). Top500 verweist die BlueGene/P Solution auf den Rang 121. Mit dem selben Bautyp folgt mit 352.25 MFlop/W die Max-Planck-Gesellschaft, ansonsten Platz 40 der Weltrangliste. Die Nummer 2 der schnellsten Rechner, das IBM-System des Forschungszentrums in Jülich, landet in der grünen Liste immerhin noch auf Platz 4 mit einer MFlop per Watt-Ratio von 336,21.

Gepflegt wird die Neuauflage der Liste von den Universtitäsprofessoren Kirk Cameron und Wu Feng. “Die Green-500-Liste soll ein Ranking der energieeffizientesten Supercomputer der Welt sein und die Perspektive der Top-500-Liste ergänzen”, erklärten die Initiatoren in einer Pressemitteilung.

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