HR-Software gegen Fachkräftemangel

Management

Viele Unternehmen konzentrieren sich auf den Aufbau enger Kundenbeziehungen, die Gewinnung neuer Partner oder Geschäftsfelder. Der Steigerung der Arbeitsmoral und einer Ermittlung der künftigen Anforderungen der Mitarbeiter wird meist vernachlässigt.

Da sich die geburtenstarken Jahrgänge dem Renteneintrittsalter nähern und immer weniger qualifizierte Fachkräfte und Manager zur Verfügung stehen, wird die Steigerung der Mitarbeiterproduktivität – des ‘Humanfaktors’ – voraussichtlich zu einem der dringlichsten Probleme auf der Unternehmensagenda werden.

Daher werden Komponenten des strategischen Human Capital Managements, wie beispielsweise eRecruiting, Onboarding, 360°-Performance-Review, Incentive-Management und Workforce Optimization, zu unverzichtbaren Tools, wenn eine zunehmend verschiedenartige Talentbasis verwaltet, motiviert und eingesetzt werden soll. Darüber hinaus ist Folgendes denkbar:


  • Unternehmen räumen ihren Mitarbeitern ein größeres Mitspracherecht bei der beruflichen Laufbahn ein und ermöglichen gleichzeitig sowohl für das Management als auch die Belegschaft eine optimale Prozesstransparenz. Ein mehrdimensionales Verwaltungssystem für Sozialleistungen mit eingebetteten Analysefunktionen kann einem Unternehmen beispielsweise dabei helfen, das Leistungsverhalten der Anbieter zu überwachen und zu protokollieren.
  • Das Gleiche gilt für ein neues HCM-System, das die unterschiedlichen Bündel der entwickelbaren Mitarbeiterfähigkeiten, die so genannten Skill-Sets, definieren, ergänzen, messen, weiterentwickeln, fördern und honorieren kann und so einen umfassenderen Überblick über Mitarbeitertalente und -ziele liefert.
  • Durch die Einführung einer globalen HR-Lösung können Geschäftseinheiten an unterschiedlichen geografischen Standorten ein einheitliches Portal mit Selbstbedienungsfunktionen für Mitarbeiter und Manager einführen. Dies bringt eine Rationalisierung von Personalpolitik, Mitarbeiterentwicklungsinitiativen und Verwaltungsfunktionen mit sich und räumt Befürchtungen in Bezug auf Funktionslücken und technologische Einschränkungen hinsichtlich Lokalisierungsanforderungen und Aktualisierungen der gesetzlichen Bestimmungen aus.

Die unternehmerische Zukunft erfordert eine mehr datenabhängige und faktbasierte Methode für die Anwerbung, Vergütung und Belohnung von Leistungsträgern mit aufgabenorientierten oder projektspezifischen Tätigkeitsfeldern.

In jedem Fall bedeutet ein Human Capital Management eine größere Verantwortung und Transparenz seitens der Manager, Mitarbeiter und Zeitarbeitskräfte. Lieferanten und Subunternehmer spielen in einem integrierten Geschäftsprozess wahrscheinlich nur eine untergeordnete Rolle. Trotzdem muss ihre Beteiligung peinlich genau dokumentiert und ausgewertet werden, um mögliche Chancen zur Verbesserung der systemweiten Produktivität und Effizienz in der Zukunft zu erkennen.

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