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Der Münchner Messaging-Spezialist Retarus hat am Wochenende des dritten Advents einen neuen unerfreulichen Rekord bei Spam-Mails ermittelt.

Die Spam-Versender legten am letzten Adventswochenende vom 15. bis 16. Dezember Sonderschichten ein. Retarus verzeichnete einen neuen Spitzenwert an Spam-Mails. Der E-Müll-Anteil betrug erstmals mehr als 99 Prozent. Weniger als ein Prozent der elektronischen Nachrichten konnte als ‘nützlich’ kategorisiert werden und fanden den Weg in die Inboxen der Geschäftskunden von Retarus.

Auch wenn der Anteil der geschäftsrelevanten Mails am Montag, dem 17. Dezember, auf immerhin 4,5 Prozent anstieg, besteht kein Grund zur Entwarnung, denn der E-Müll-Anteil belief sich damit immer noch auf besorgniserregende 95,5 Prozent. Bereits seit Mitte dieses Jahres war der Negativtrend zu erkennen. Waren im Juli noch knapp 7 Prozent aller Mails ‘nützlich’, so sank deren Anteil bis November auf nur noch 4 Prozent.

Die wirtschaftliche Tragweite der Spam-Plage ist immens: Spam-Mails verursachen bei Unternehmen Jahr für Jahr Kosten in Milliardenhöhe. In mehreren über Europa verteilten Rechenzentren bietet Retarus ein umfangreiches Portfolio an Managed-E-Mail-Services für Unternehmen an.

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