Mini-Verteilersystem für Glasfasernetze

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Der Schweizer Verkabelungsspezialist Reichle & De-Massari (R&M) hat das Verteilersystem ‘Venus Box FML’ vorgestellt.

Das besonders kleine Spezialgehäuse kann nach Angaben des Herstellers als Übergabepunkt an Wohn- und Firmengebäuden verwendet werden. Es besteht aus UV-stabilisiertem ASA (Acryl-Styrol-Acrylester).

Dieses Material wird auch in der Automobilindustrie, in Sport und Freizeit und bei verschiedensten Installationen verwendet. Der Kunststoff ist mindestens 20 Jahre lang gegen Verwitterung, Alterung und Ausbleichen widerstandsfähig.

Mit der ‘Venus Box FLA’ bietet R&M bereits eine größere Variante an. Diese kann bis zu 72 durchgespleisste Fasern oder zwölf gesteckte Verbindungen aufnehmen. Auch Hybrid-Installationen sind mit der Box realisierbar.

Die neue ‘Venus Box FML’ ist für die weitere Feinverteilung vorgesehen. Sie enthält nur bis zu vier Faserabschlüsse und eine eigens konstruierte Spleisskassette mit einem Biegeradius von 40 Millimetern.

Die Befestigungspunkte des Verteilersystems wurden in außen liegenden Füssen platziert. So falle kein Staub in die Box, wenn man sie an Hauswänden fixiert, hieß es. Beim kurzfristigen Versetzen oder Demontieren der Box müssten die Steckverbindungen nicht unterbrochen werden.

Eine zweite Abdeckhaube sorgt innen für den Schutz der Spleissungen und Steckverbindungen. Die Innenhaube lässt sich an zwei Punkten plombieren. Der Deckel kann zudem mit einem Zylinderschloss gesichert werden.