Allergie durch Nickel in Handys

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Nicht nur auf die Funkwellen von Handys reagieren manche Menschen stärker als andere, auch die Handys selbst können krank machen. So sollen manche Modelle so viel Nickel enthalten, dass bei Kontakt Allergien ausgelöst werden können.

Zu diesem Ergebnis kommen Studien aus USA und Dänemark, wie die Berliner ‘tageszeitung’ berichtet.

Zudem gebe es in Europa keine Regelung, die Grenzwerte für dieses Metall in Handys festlegt. Bei Schmuck oder auch Brillen existieren hingegen Grenzwerte. Nun fordert das Blatt die Hersteller auf, über die Konzentrationen von Nickel in den Geräten zu informieren.

Der Hautausschlag eines 18-Jährigen brachte die US-Forscher John Luo und Lionel Bercovitch auf die Spur. Die Allergie nämlich verschwand als der Jugendliche auf ein anderes Handy umsattelte und kehrte zurück, als er sein altes Gerät wieder verwendete.

Solange es keine Kennzeichnungspflicht gebe, so rät ein dänisches Allergiezentrum, sollten empfindliche Personen ihr Handy mit einem Nickel-Test aus der Apotheke selbst testen.

Bei dem Test  hat das Allergiezentrum im dänischen Gentofte über 40 gängige Modelle getestet. In jedem fünften wurde – etwa in der Tastatur, der Display-Umrandung oder im Logo – Nickel nachgewiesen.

Die Amerikaner der Brown-Universität in Providence stießen bei 10 von 23 Handys auf Nickel, wie sie in der wisschenschaftlichen Zeitschrift ‘Canadian Medical Association Journal’ berichten. 

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