Open Source erreicht die Graffiti-Szene

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Das Gedankengut von Open Source hat jetzt auch die Graffiti-Szene erreicht. Wem seine Nachbarschaft zu trist ist, kann sie jetzt mit geringem finanziellen Einsatz um ein paar Farbtupfer aufhellen.

Das Gedankengut von Open Source hat jetzt auch die Graffiti-Szene erreicht. Wem seine Nachbarschaft zu trist ist, kann sie jetzt mit geringem finanziellen Einsatz um ein paar Farbtupfer aufhellen. Auf der Internetseite Instructables.com haben die Betreiber eine Bastelanleitung für diesen neuen Trend online gestellt.

Nein nicht für Sprengkörper oder ähnliches, ‘Throwies’ nennen sich die kleinen Leuchtdinger, bestehend aus einer Lithium-Batterie, einer Leuchtdiode, etwas Klebeband und einem Magneten. “Werfen Sie sie hoch und in großen Mengen, beeindrucken Sie Ihre Freunde und die Stadtbehörden”, wirbt die Bastel-Seite, die neben einem bebilderten Bauplan auch eine detaillierte Materialliste nebst Bezugsquellen und Kostenkalkulation anbietet.

Ein Throwie kommt etwa auf einen Dollar, Mannjahre bei der Herstellung nicht mitgerechnet. Auf der Seite Graffitiresearchlab.com inspiriert ein kleiner Film die neue Throwie-Jüngerschaft. Hinter der Seite steht die Künstler- und Hacker-Vereinigung Eyebeam OpenLab. Als Ziel nennt die Gruppe, eine Vorreiterrolle für Open-Source-Kreativität. Mit stimmungsvoller Musik untermalt, wirft eine freudige Schar unbeschwerter und entspannter Menschen die kleinen Leuchtdinger auf die offenbar metallische Fassade eines Hauses, das bald im hellen Glanz erstrahlt.

Auch Polizeiautos passieren die Szene. Aber anders als bei den Graffiti-Künstlern, die mit Spraydosen die Wände verzieren, kümmern sich die Beamten nicht um die magnetischen Leuchtdioden.