Rekordquartal: Vodafone lehrt Konkurrenz das Fürchten

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Kunden geworben, Kohle gemacht, Kuczkowski glücklich

Die deutsche Tochter des weltgrößten Mobilfunkkonzerns Vodafone hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2002/2003 ein Rekordergebnis erzielt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, berichtete die Vodafone D2 GmbH am Dienstag in Düsseldorf. Der Umsatz kletterte um 9 Prozent auf rund 3,6 Milliarden Euro.

Allein im zweiten Quartal gewann der Anbieter 400 000 Neukunden. Damit bleiben die Briten mit 22 Millionen Kunden die Nummer 2 auf dem deutschen Markt hinter T-Mobile mit mehr als 23 Millionen.

Die Fokussierung auf wertvolle Kundensegmente und die Vermarktung von Innovationsdiensten wie die neuen Foto-Angebote und der Multimedia-Messaging-Service (MMS) beginne sich auszuzahlen, sagte Vodafone-D2-Chef Jürgen von Kuczkowski. D2 sei die erfolgreichste Landesgesellschaft des weltweiten Vodafone-Konzers. Dieser präsentierte am Dienstag in London einen Gewinnsprung: Der Vorsteuergewinn legte im ersten Halbjahr um 41 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro zu.