Mobilfunknutzer sind UMTS-Muffel

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Nicht mal ein Drittel würde umsteigen

Nur wenige Mobilfunknutzer würden, auch wenn es marktreif und die Geräte dafür vorhanden wären, derzeit auf UMTS umsteigen. Das ergab eine Studie, die das Marktforschungsunternehmen Forrester in Europa durchgeführt hat.

Um trotzdem guten Umsatz zu erreichen, raten die Fachleute den Herstellern und Anbietern, sich vor allem auf zwei voraussichtlich lukrative Nutzergruppen zu konzentrieren. Dabei kommen Geschäftsanwender für die Forrester-Analysten an erster Stelle.

Mit 29 Millionen ungefähr 15 Prozent der etwa 190 Millionen Nutzer in den EU-Ländern und Zentraleuropa fallen in diese Kategorie. Ihre hohen Ansprüche und die “karrieregesteuerten Wünsche nach Statussymbolen”, wie es Wolfgang Braun, CEO der Meta Group kürzlich nannte, treiben sie dazu, weniger auf den Preis zu achten und teure Dienste als Erstnutzer auszuprobieren.

Die zweite starke Gruppe von ‘Early Adopters’ sind nach Forrester-Angaben junge Frauen, bei denen der Kommunikations- und Unterhaltungswert im Vordergrund stehe. Mit 27 Millionen stellen sie innerhalb der Mobilfunkgemeinde einen Anteil von 14 Prozent.