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T-Mobile US bleibt wohl doch unabhängig

Während die Deutsche Telekom noch immer nach einem Nachfolger für den geschassten Ron Sommer sucht macht dem Konzern nun wenigstens die amerikanische Mobilfunktochter T-Mobile US Freude. Die frühere Voicestream hat ihr Ziel von 9 Millionen Kunden bereits zwei Monate vor Jahresende erreicht.

Damit konnten die deutschen Mobilfunker seit Jahresanfang 1,9 Millionen Neukunden in die Kartei aufnehmen, allein 850 000 davon im dritten Quartal.

Die Konkurrenten sehen dagegen nicht so gut aus. Marktführer Verizon Wireless hat für die Monate Juli bis Seoptember 803 000 neue Kunden gemeldet, Cingular Wireless dagegen hat sogar 107 000 Kunden verloren.

Dabei schaut T-Mobile nicht nur auf die Zahl der Kunden, wichtiger Gradmesser für die Erfolgsaussichten ist schließlich auch der Arpu, der durchschnittliche Umsatz pro Kunde. Und der liegt mit 50 Dollar noch immer auf dem gewohnt hohen Niveau. Mit anderen Worten: Die neuen Kunden nutzen die angebotenen Dienste auch tatsächlich.

Zwar schreibt T-Mobile US noch immer rote Zahlen, aber neben T-Systems stützen sich die Wachstumshoffnungen eben vor allem auf den Mobilfunk. Mit diesem Ausblick wird nach Meinung von Analysten in den USA eine Fusion mit Cingular oder AT&T Wireless wieder sehr unwahrscheinlich. Intensive Gespräche mit beiden Unternehmen wurden allerdings zuletzt nicht mehr dementiert.