Schaden begrenzt: Industriespionage gegen Ericsson

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Lukrative UMTS-Geheimnisse verscherbelt?

Drei Schweden sind wegen Industriespionage gegen den Mobilfunk-Ausrüster Ericsson festgenommen worden. Sie seien am Vortag auf frischer Tat ertappt worden, als sie geheimes Material an einen Vertreter eines ausländischen Geheimdienstes übergeben wollten, teilte die Stockholmer Polizei mit.

Die Ericsson-Zentrale berichtete, es habe sich um drei “Beschäftigte oder Ex-Beschäftigte in nicht leitenden Funktionen” gehandelt. Es wurden keine Angaben über das Land gemacht, an das die Betriebsgeheimnisse geliefert werden sollten oder schon geliefert worden sind. Der Schaden für den Konzern sei “begrenzt”, hieß es aus der Stockholmer Ericsson-Zentrale lediglich.