W3C gibt Document Object Model frei

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Was lange währt … soll kaum einer nutzen

Das World-Wide-Web-Consortium (W3C) hat nach mehr als fünf Jahren nun doch den Script-Standard ‘Document Object Model’ (DOM) freigegeben. Mit DOM können Skripte in html-Dokumente eingebunden werden. Allerdings warnte das W3C gleichzeitig davor, sich zu sehr auf Skripte zu verlassen. Sie seien weniger effizient und umständlicher in der Handhabung, als andere Verfahren, mit denen dynamische Websites gebaut werden können.

Skripte werden im allgemeinen eingesetzt, um Formulare in Webseiten einzubinden oder um Pop-up-Menüs und -Fenster zu generieren. Die Standardisierungsexperten vom W3C verweisen nun auf ihre alternativen Entwicklungen wie SVG, SMIL und X-Forms, mit denen die Funktionalitäten von Skripten ebenfalls erreicht werden könnten.

DOM gibt es in einer Level-1-Ausführung bereits seit 1998. Im November 2000 folgte dann Level 2. Allerdings erwies sich die direkte Zugriffsmöglichkeit dieser DOM-Spezifikation auf den html-Code als Achillesferse: Die Bug-Dichte war so hoch, dass das W3C dem Standard erst jetzt die Freigabe erteilte.