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Zumwinkel bleibt lieber bei der gelben Post

Post-Vorstandschef Klaus Zumwinkel (58) wechselt nicht an die Spitze der Deutschen Telekom. Zumwinkel trat solchen Spekulationen am Montag in Bonn mit einer persönlichen Erklärung entgegen: “Ich bleibe Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post World Net.” Damit sei klar, dass er für den Telekom-Chefposten nicht zur Verfügung stehe, auch wenn ihm dafür ein Angebot vorliege, machte ein Postsprecher deutlich. Als Favorit auf die Nachfolge von Ron Sommer als Vorstandsvorsitzender wurde nach dem öffentlichen Dementi Zumwinkels wieder T-Mobile-Chef Kai-Uwe Ricke (41) als interne Lösung gehandelt.

Zumwinkel war in den vergangen Tagen als ernsthafter Kandidat für den Chefsessel bei der Telekom ins Gespräch gebracht worden. Nach offiziell nicht bestätigten Berichten soll Zumwinkel vom Aufsichtsrat eine Anfrage erhalten haben, den Vorstandsvorsitz zu übernehmen. Zumwinkel hatte sich für einige Tage zu einem Bergwanderurlaub zurückgezogen, bevor er zu Wochenbeginn wieder in die Bonner Konzernzentrale kam und die Erklärung abgab.

Es sei “spekuliert” worden, dass er Telekom-Vorstandschef werden solle, erklärte Zumwinkel in einem offenen Brief an die Konzernmitarbeiter. “Um Klarheit zu schaffen, möchte ich in deutlichen Worten sagen: Ich bleibe Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post WorldNet.” Er sei “mit Freude” Post-Chef und möchte den Konzern weiter zu einem starken Weltunternehmen machen. Das sei seine “große Perspektive für die Zukunft”.

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