Erste UMTS-Handys von Motorola kosten bis 1500 Euro

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Produktion im Flensburger Werk angelaufen

Der US-Hersteller Motorola bringt das erste Dual-Handy auf den Markt, das sowohl in den bestehenden GSM-Netzen Europas als auch im künftigen UMTS-Netz eingesetzt werden kann. Das Modell A830 Wird in Flensburg hergestellt, Siemens darf auf Basis einer Vereinbarung aus dem April die Geräte unter eigenem Namen ebenfalls vertreiben.

Motorola ist mit dem doppelt einsetzbaren Endgerät fast ein dreiviertel Jahr vor dem Branchenprimus Nokia auf dem Markt. Die Finnen haben jüngst ein vergleichbares Produkt für Mitte kommenden Jahres angekündigt.

Das Motorola A830 soll 1200 Euro kosten, für 300 Euro Aufschlag bekommt der Kunde auch noch eine eingebaute Digitalkamera dazu. Von der Subventionierung durch die Netzbetreiber wird es abhängen, ob sich die Kunden auf dieses Technik-Abenteuer einlassen werden.