Siemens baut notleidende Kommunikationssparte um

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Noch lange kein Land in Sicht

Der Siemens-Konzern gibt seiner hoch defizitären Netzwerksparte (Siemens ICN) eine neue Struktur. Die drei Geschäftsgebiete Breitbandzugang, Vermittlungsanlagen und optische Netze werden zusammengefasst.

Das Zusammenlegen von Entwicklung, Vertrieb und Verwaltung in diesen drei Bereichen soll helfen, Synergien zu schaffen und damit Kosten einzusparen. Schon früher hatte Siemens ICN die Absicht geäußert, 2300 Arbeitsplätze abzubauen.

Im Gegenzug entsteht bei ICN ein neuer Geschäftsbereich: Für Serviceangebote für Netzbetreiber zeichnet künftig die Abteilung “Carrier Service” verantwortlich. Hier sieht ICN ein Wachstumspotenzial, weil sich die Netzbetreiber stärker auf Kernaktivitäten und Kostensenkung konzentrieren müssten, heißt es aus dem Unternehmen.