Neue Bilanzlöcher bei Worldcom

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Vom Vorzeigeunternehmen zum Horrorhaus

Die angeschlagene Telefongesellschaft Worldcom wird nach einem Pressebericht möglicherweise zu den bekannten Bilanzierungsfehlern weitere Falschbuchungen bekannt geben. Das Wall Street Journal berichtet von neuen Bilanzlöchern in Höhe von 2 Milliarden Dollar.

Das Unternehmen hatte im Juli mit einer Schuldenlast von 41 Milliarden Dollar Antrag auf Gläubigerschutz gestellt. Nach Einschätzung der Zeitung wirft diese möglicherweise erneute Korrektur der Bilanzen die Frage auf, ob Worldcom unversehrt aus dem Insolvenzverfahren hervorgehen wird.

Der Fall Worldcom ist die größte Firmenpleite in der US-Wirtschaftsgeschichte. Das in Clinton im US-Bundesstaat Mississippi ansässige Unternehmen lehnte eine Stellungnahme ab. Der Konzern hat bis August bereits bilanzielle Fehlbuchungen im Volumen von 7,65 Milliarden Dollar zugegeben.