Pornounternehmen grapscht nach Napster

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Von der Musik- zur Erotikfilm-Tauschbörse…

Für die Vermögenswerte der vor der Auflösung stehenden Internet-Musiktauschbörse Napster haben mehr als ein Dutzend Bieter Interesse angemeldet. Rick Chance, Generaldirektor der Investmentbank Trenwith Securities Group, der die Unternehmensreste im Interesse der Gläubiger verwaltet, sagte dem Wall Street Journal, das man ein Mindestangebot von über 3 Millionen Dollar erwarte.

Gute Chancen hat damit das in Spanien ansässige Erotikunternehmen Private Media Group. Sie hat Medienberichten zufolge Interesse bekundet. Das Unternehmen will den Markennamen der Musiktauschbörse Napster mit eigenen Aktien im Wert von knapp 2,5 Millionen Dollar kaufen. Private Media will mit diesem Markennamen weltweit Millionen Erwachsenen den kostenfreien Pornotausch ermöglichen.

Napster war einst mit mehr als 60 Millionen Nutzern die weltgrößte Musiktauschbörse, doch musste sie vor mehr als einem Jahr den Dienst wegen einer erfolgreichen Urheberrechtsklage der weltgrößten Musikfirmen einstellen und im Juni Konkurs beantragen.