Chinas Regierung zensiert rigoros das Internet

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Alles Rebellische und Anstößige wird einfach gesperrt…

In China werden die Blockaden im Internet immer restriktiver. Mittlerweile sind die Suchmaschinen Google und Altavista aus dem “Reich der Mitte” schon nicht mehr zu erreichen. Andere Portale wie beispielsweise Yahoo müssen sich der Selbstverpflichtung unterziehen, Inhalte mit “subversivem” Charakter herauszufiltern und diese nicht mehr zu zeigen. Dieser Kniefall vor wenigen Monaten sorgte für heftige Kritik von Bürgerrechtsgruppen.

Laut der Washington Post werden nun für die chinesischen Surfer nicht mehr ganze Portale oder Sites gesperrt sondern gezielt die Inhalte der Websites. So sind beispielsweise Artikel über Tibet blockiert, ebenso wie unliebsame Meinungen über China und dessen Parteiführung. Und auch zahlreiche westliche Zeitungen wie die Washington Post oder die New York Times können in China nicht online gelesen werden.

Jüngste Strategie der Behörden: Die Surfer werden zu einem von der Regierung genehmigten Provider weitergeleitet. Insider bringen die verschärften Maßnahmen mit dem bevorstehenden kommunistischen Parteitag in Verbindung. Die Regierungsvertreter verteidigen dagegen die Zensur bestimmter Seiten mit den Worten: “Es gibt im Internet verschiedene schädliche Inhalte, und nicht jeder sollte Zugang zu diesen Informationen haben.”