Ranking beweist: Die Deutschen lieben SMS

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Vodafone macht den meisten Umsatz

Unter 14 westeuropäischen Mobilfunkanbietern rangieren die deutschen T-Mobil und Vodafone wieder mal ganz vorne; sie generieren mit Short Message Services (SMS) Spitzenumsätze.

Das Marktforschungsunternehmen Yankee Group hat sich angeschaut, was die Handy-Briefchen den Telekommunikationsprovidern eigentlich einbringen. Demnach lag der D2-Dienst schon im Jahr 2000 auf Platz 1. 556,6 Millionen Dollar Umsatz konnte Mannesmann damals verbuchen. Konkurrent T-Mobil brachte es vor zwei Jahren auf 500,9 Millionen Dollar Umsatz.

Seither legten die Anbieter noch einmal kräftig zu. Das SMS-Geschäft zog bei T-Mobil um 50,5 Prozent an, so dass die Telekom-Tochter 2001 bereits 753,9 Millionen Dollar mit den Kurzmitteilungen umsetzen konnte. Auch für das D2-Netz bewiesen sich SMS-Mitteilungen als Lizenz zum Gelddrucken. Im vergangenen Jahr konnte Vodafone in Deutschland damit rund 810,3 Millionen Dollar Umsatz verbuchen. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Jahr 2000 von 45,6 Prozent.

In anderen Ländern gibt es zwar höhere Wachstumsraten, jedoch kein größeres Umsatzvolumen. Die belgische Mobilfunkfirma Mobistar etwa legte ein Wachstum von 253,3 Prozent hin; der Umsatz stieg von 14,6 auf 51,7 Millionen Dollar.

In Großbritannien legte mit 109,7 Prozent Orange am stärksten zu – von 196,4 auf 411,9 Millionen Dollar. Die Inselkonkurrenz Vodafone verdiente 2000 noch 244,9 Millionen und im vergangenen Jahr 420,1 Millionen Dollar. Der BT-Cellnet-Nachfolger mmO2 nahm vor zwei Jahren 211,9 Millionen Dollar ein und im vergangenen Jahr 350,7 Millionen Dollar.

In Frankreich weist Orange ebenfalls respektable Zahlen vor. Im Jahr 2000 lag der Umsatz bei 195,1 und 2001 bei 339,3 Millionen Dollar. Das entspricht einer Steigerungsrate von 74 Prozent.