T-Online macht mehr Geld – und Gewinn

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Die Kasse soll erst richtig klingen, im rosa Gemischtwarenladen

Europas größter Internet-Dienstleister T-Online setzt weiterhin unverdrossen auf kostenpflichtige Dienstleistungsangebote im Internet. Spätestens in zwei Jahren sollen auf diesem Gebiet ernst zu nehmende Umsätze erzielt werden, kündigte Vorstandschef Thomas Holtrop bei der Halbjahresbilanz der Telekom-Tochter an.

T-Online konnte seinen Verlust seit Jahresanfang deutlich verringern: Das Minus reduzierte sich im zweiten Quartal auf netto 47 Millionen Euro. Im Vorjahr waren die Verluste noch drei mal so hoch ausgefallen.

Für die ersten sechs Monate ergab sich dadurch ein Verlust von knapp 137 Millionen Euro nach einem Minus von etwa 266 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Der Konzern habe in den ersten sechs Monaten erstmals einen Gewinn von 15 Millionen Euro vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) erzielt, hieß es. Im vergangenen Jahr lag das Ergebnis bei einem Minus von 123 Millionen Euro. Bis zum Jahresende werde ein weiteres Anwachsen auf über 60 Millionen Euro erwartet. Seine Umsätze konnte T-Online im ersten Halbjahr um 37 Prozent auf fast 738 Millionen Euro hochschrauben.

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