Tauschbörse Kazaa droht US-Prozess

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Auswandern hilft doch nix

Auch außerhalb der USA scheinen Tauschbörsen wie Kazaa nicht sicher vor dem Zugriff der amerikanischen Justiz zu sein. Die Peer-to-Peer-Tauschbörse Kazaa wird nun möglicherweise von den Verbänden der Musik-, Film- und Softwareindustrie verklagt, weil das Unternehmen zumindest Geschäftsbeziehungen in die Vereinigten Staaten unterhält.

Ob es tatsächlich zu einem Verfahren gegen die derzeit populärste Tausch-Plattform im Internet kommen wird, entscheidet ein Bundesgericht in Kalifornien. Möglich wäre eine Verbindung mit den Verfahren gegen Streamcast Networks und Grokster, die die gleiche technische Basis wie Kazaa verwenden.

Sharman Networks, der australische Betreiber von Kazaa, hatte immer darauf abgehoben, dass es nichts gebe, was man vom Netz nehmen könnte, um die Verletzungen von Urheberschutzrechten abzustellen. Im Gegensatz zu Napster ist Kazaa dezentral, also ohne eigenen Index-Server, organisiert.