Lucent puscht UMTS für Vertriebler

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Lästige Suche nach Anschluss ‘ad acta’

Mit einer neuen Software zur Kosten-Nutzen-Rechnung will der Netzwerkausrüster Lucent seinen Kunden UMTS-Dienste näher bringen. Die Software aus der Forschungsabteilung Bell Labs berechnet die Vorteile einer UMTS-Anbindung für den Vertrieb, die die bisher oft etwas umständliche Suche nach Anschlussbuchsen beim Verkaufsgespräch ablösen soll. Einige Unternehmen, die noch nicht genannt werden, nutzen nach Unternehmensangaben die Lösung bereits.

Es handelt sich dabei laut Unternehmenssprecherin Martina Grüger um ein Analyse-Tool, das Mobilfunk-Kunden, also Großunternehmen, in Lizenz verkauft werden soll. Die Software stelle eine Kosten-Nutzen-Rechnung auf, die dem Kunden plastisch vor Augen führe, inwieweit die bisherige Feldanbindung effektiv sei und und wie viel Geld und Zeit mit einer UMTS-Anbindung zu sparen wäre. Voraussetzung ist allerdings, dass die UMTS-Netze dicht gestrickt sind. Sonst sucht der Vertriebler bei der Präsentation wie gehabt nach Anschlussbuchsen und Verlängerungs-Netzwerkkabeln.