Preissturz: 10 Gigabit Ethernet bekommt ersten Dämpfer

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Luxusgüter bleiben im Regal

In der Netzwerkwelt schwelt ein Preiskrieg. Force 10, ein US-Anbieter breitbandiger Kommunikationsdienste und Netzwerk-Services will seine Leistungen im Bereich 10-Gigabit-Ethernet (10GigE) sehr viel billiger anbieten. Bis zu 44 Prozent billiger sollen die Angebote pro benutztem Port werden, und das ab sofort.

Für die Industrie gilt das als Signal. Die bislang auch in ihren Kreisen als etwas überteuert geltenden Dienste dürften nun weltweit ins Rutschen kommen. Force 10 vergleicht die Entwicklung mit dem DVD-Geschäft.

Auch hier habe die Anfangs-Bepreisung nicht mit den tatsächlichen Produktionskosten im Massenmarkt übereingestimmt. Erst eine bestimmte Produktionsmenge habe zu niedrigeren Fabrikations- und damit auch Endkosten geführt, erklären die Force-10-Manager das kleine Einmaleins der Marktwirtschaft. Ob die Preisreduktion aber genügen wird, um tatsächlich eine größere Anzahl Kunden zu locken, bleibt vorerst offen.