Amerikas drittgrößter ISP entlässt 1300 Mitarbeiter

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Der Platz an der ISP-Sonne wird nicht nur für Earthlink kleiner

Ein starker Konkurrenzkampf unter den Internet-Serviceprovidern (ISPs) zwingt den US-Anbieter Earthlink weiter in die Knie. Ein Viertel der Belegschaft muss gehen. Vor allem Mitarbeiter in Callcentern und Kundendienstabteilungen kann Earthlink nicht weiter beschäftigen.

Jetzt sei Konsolidierung angesagt, heißt es. Die Aufgaben sollen von anderen Niederlassungen und externen Callcentern übernommen werden. Mehr als 20 Millionen Dollar will der Anbieter, Amerikas drittgrößter ISP hinter AOL und Microsofts MSN, mit dem Einschnitt einsparen.

Der Serviceprovider steht mit seinen Problemen nicht allein da. Auch AOL Time Warner kämpft gegen das rückläufige Geschäft an, und das nicht nur in den USA. In Europa machen sich die großen ISPs wie T-Online, Tiscali oder Wanadoo die wenigen Neukunden mit immer mehr Aufwand streitig.