Worldcom entlässt weiter

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Der US-Telekommunikationskonzern Worldcom will weitere Stellen abbauen. Das Unternehmen, das einen Großteil des internationalen Internet-Verkehrs in öffentlichen Netzen abwickelt, durch den Enron-Bilanzskandal im Sommer letzten Jahres ins Schleudern geraten ist und die TK-Markt-Krise so mit eingeläutet hat, will sich von weiteren “3000 bis 6000” Mitarbeitern trennen. Die Nachrichtenagentur Reuters geht davon aus, dass somit 5 bis 10 Prozent der Belegschaft gehen müssen.

Weltweit sollen die Entlassungen Mitarbeiter treffen, verlautete es demnach aus Unternehmenskreisen. Noch heute soll der ehemalige Compaq-Chef und neue CEO bei Worldcom, Michael Capellas, die Streichlisten auf den Tisch bekommen und über die endgültige Zahl der zu streichenden Stellen befinden.

Mit diesen Stellenstreichungen sollen 4 Prozent der operativen Kosten eingespart werden, geht aus dem Bericht hervor. Ob über andere oder weitere Maßnahmen nachgedacht wird, ist derzeit nicht bekannt. Auch nicht, wie sich die Entlassungen und der Stellenabbau regional auswirken werden. Die deutschen Mitarbeiter werden deshalb auch erst frühestens morgen erfahren, ob sie bei ihrem Arbeitgeber verbleiben können.