Netplane-Zukauf: Motorola-Computer lässt die Katze aus dem Sack

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… aber nur mit der Nase

Der Zukauf von Netplane – einem US-Anbieter für Netzwerk-Management-Software – in der vergangenen Woche hatte Motorola-Kenner genauso verwundert wie die TK-Branche an sich. Motorola Computer Group (MCG), so scheint es nun, will sich noch stärker in Richtung Outsourcing-Angebote bewegen. Also der inzwischen leidlich bekannte Weg vom Hersteller zum Lösungsanbieter von Outsourcing-Services und anderen Dienstleistungen.

Netplane ist schließlich ein Hersteller von Werkzeugen, die die unterschiedlichsten Netzwerkkomponenten übersichtlich kontrollfertig machen und somit die Verwaltung bei ausgelagerten Netzwerkdiensten erleichtern.

Da MCG Netzwerk-Prozessoren herstellt, außerdem Chassis und Netzwerk-Vertreiber-Karten, sei es nur logisch, dass sich das Unternehmen als Outsourcing-Anbieter platzieren wolle. Dafür spricht nach Ansicht des ehemaligen Netplane-Managers John Fryer auch, dass die 62 Mitarbeiter ohne Abschläge zu MCG wechseln sollen. MCG sagt derzeit dazu nur, dass das Unternehmen tiefer “in den Markt für OEM-Software und -Hardware für die Effizienzsteigerung von Fabrikationsprozessen” einsteigen wolle.