Telekom brezelt Frame-Relay-Dienst auf

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Für den letzten Schliff

Frame Relay, die Vorläufertechnik von MPLS, die in weiten Teilen Osteuropas die einzig gangbare Hochgeschwindigkeitsbrücke zwischen Unternehmen schlägt, bekommt im Hause Telekom einen neuen Anstrich.

Die Network Projects & Services GmbH, eine auf End-to-End-Lösungen für LANs und WANs spezialisierte Telekom-Tochter, wird ihren zukünftigen Frame-Relay-Hochgeschwindigkeitsdienst auf der frisch gekauften Multilink-Zugangsplattform 4250 von Quick Eagle Networks aufbauen.

Wie es weiter heißt, wurde die Plattform als CPE-System (Customer Premises Equipment) für den neuen Dienst entwickelt. Dem erfolgreichen Test in Deutschland mit einem ungenannten Konzern folgt nun im März die offizielle Einführung.

Die Zugangsplattform 4250 soll der Telekom-Tochter ermöglichen, ihren zahlreichen Unternehmenskunden einen neuen Frame-Relay-Service mit 2xE1 (entspricht 4 MBit/s) speziell für unternehmenskritische Anwendungen und größere Bandbreiten anzubieten. Gleichzeitig werde die Total Cost of Ownership für Zugangssysteme durch die Plattform deutlich gesenkt, heißt es bei Quick Eagle.

Mit dem Start des neuen Service ist die Deutsche Telekom demnach der erste größere Betreiber in Europa, der seine bestehende Frame-Relay-Infrastruktur auf den Hochgeschwindigkeitsbereich ausdehnt. Der Betreiber erhält Zugang auf die doppelte Bandbreite – nach aktuellen Berechnungen deutlich günstiger, als der Erwerb eines E3- oder T3-Anschlusses gewesen wäre.