TK-Veteran: Kleine Firmen fahren auf VoIP ab, große verschlafen

EnterpriseMobile

Schneller bei Vorteilen, aber auch schneller an den Grenzen der Technik

Vor allem kleine Unternehmen wissen die Annehmlichkeiten einer VoIP-Lösung (Voice-over-IP) zu schätzen und zeigen sich hier als Technik-Vorreiter. Große Firmen warten hingegen gerne noch ein Weilchen ab und setzen ihr IT-Budget lieber anderweitig ein. Das ist zumindest die Beobachtung von James Weldon, amerikanischer TK-Veteran und CEO des Telcos Sentec mit Sitz in Sacramento.

“Der ideale Kunde für diese Technik ist natürlich ein mittelgroßes Call-Center, das die volle Bandbreite der Funktionalitäten täglich einsetzt”, sagte er gegenüber US-Medien. Die Möglichkeit, ein virtuelles Call-Center über eine besonders schnelle DSL-Verbindung einzurichten, sei somit binnen Tagen realisierbar.

Seiner Beobachtung nach sind es aber auch mehr und mehr kleinere Stadtnetz-Betreiber, die ihre “paar Tausend Kunden” auf VoIP-Netze aufschalten würden. Auch Mittelständler internationaler Ausrichtung, die eine günstige Standleitung zur Firmenzentrale benötigten, setzten auf VoIP. Weldon: “Sie stoßen zwar schneller an die Grenzen der Technik als die Großunternehmen, die weitestgehend noch abwarten – kleine Firmen realisieren aber im Gegenzug auch viel schneller Gewinn damit.”