Avaya leidet unter Wirtschaftskrise

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Die erste dicke Delle im Selbstbewusstsein

Der Kabel- und Netzwerkhersteller Avaya bekommt die TK-Marktkrise langsam auch zu spüren. Im ersten Quartal dieses Jahres rechnet das Unternehmen damit, dass seine Verkaufszahlen um 7 bis 8 Prozent im Vergleich mit denen des vergangenen vierten Quartals 2002 sinken werden. Die dünne Auftragslage sei verantwortlich, heißt es bei Avaya.

Statt der neulich noch erreichten 1,15 Millionen Dollar im Verkauf sollen jetzt nur noch 1,06 bis 1,07 Millionen Dollar fließen. Aber nicht nur die Kunden werden verantwortlich gemacht: Auch die Restrukturierungskosten, die der Anbieter von Sprach- und Datennetzwerken wie jedes andere TK-Unternehmen zu bewältigen hatte, schlagen sich nieder.

Dennoch kann die ehemalige Lucent-Abteilung auch Gutes vorweisen: Die Barschaften werden voraussichtlich von 600 Millionen Dollar auf 650 Millionen steigen. Dieser Betrag gibt dem Unternehmen etwas Luft, die Krisenzeit zu überbrücken.