Gewinnpeilung für 2003: Lucent lernt wieder Lachen

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Bekenntnis zu Standort Nürnberg nochmals bekräftigt

Nach zwei bewegten Jahren rechnet die deutsche Tochter von Bell-Tochter Lucent schon bald wieder mit ersten Gewinnen. “Wir sind uns einig, dass im kommenden Jahr wieder die Profitabilität zu erreichen ist”, sagte Hans Huber, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Deutschland-Zentrale.

Interessanterweise rechnet er bereits im ersten Quartal mit vermehrten Investitionen der Telefonfirmen. Anstehende Investitionen, so Huber, hätten die Kunden nur aus bilanztechnischen Gründen nicht noch in diesem Jahr getätigt. Im Januar und Februar schon werde die Shopping-Tour also nachgeholt, ist er sich sicher. Die UMTS-Einkäufe sieht er allerdings erst im Jahr 2004 auf die Firma zukommen.

Auch für die Mitarbeiter am “wichtigsten Lucent-Entwicklungsstandort außerhalb der USA” hatte Huber gute Nachrichten. So sei mit Ende März die Restrukturierungsphase und damit der Arbeitsplatzabbau für ganz Deutschland abgeschlossen.

Die Mitarbeiterzahl wird in den neu gebauten Lucent Labs Deutschland dann von ehemals 2400 auf 1500 gesunken sein. Weitere 200 Angestellte sind dann noch an anderen Standorten hierzulande für Lucent tätig.