DFN durchbricht Petabyte-Schallmauer

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Eine ganze Horde von Wissenschaftlern am Werk

Das im Deutschen Forschungsnetz (DFN) transportierte Datenvolumen betrug im vergangenen November erstmals mehr als ein Petabyte. Das meldet der DFN-Verein heute. Zum Vergleich: Ein ISDN-Anschluss müsste 4000 Jahre lang rund um die Uhr Daten verschicken, um diese Datenmenge zu übertragen.

Ein Datenvolumen von exakt 1069 Terabyte meldet das DFN. Im September wurden noch 780 Terabyte, die in dem physikalischen Netz übertragen wurden.

Das, so erklärt DFN-Mitarbeiter Hans-Martin Adler, werde von T-Systems betrieben – zumindest das Hauptnetz innerhalb Deutschlands. “Die Dienste setzen wir selbst auf”, fügt er hinzu.

Außerdem werde aus Kostengründen auf verschiedene Zugangsprovider zurückgegriffen. “In Leipzig ist das beispielsweise die HL Com, in Magdeburg der kleine Stadtnetzbetreiber MTC, aber auch Unternehmen wie Telia oder BT Ignite versorgen uns mit den Zugangsleitungen.”