VoIP – lässt noch auf sich warten bis 2006

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Diese Trendwende kann man nur mit Technik machen

Voice-over-IP wird im Backbone und an den Knotenpunkten noch einige Zeit auf sich warten lassen. Davon sind die Fachleute des TK-und Netzwerk-Marktforschungsunternehmens Optical Opracle überzeugt.

Demnach sollen, wie in einer aktuellen Studie vorgerechnet wird, die Akzeptanzraten sowie die Frage des Technikaufbaus die Pferdefüsse bleiben. Erst für 2006 beispielsweise prognostizieren die Branchenkenner, dass die Zahl der VoIP-fähigen Ports die der herkömmlichen TDM-Ports ablösen wird.

Für die beiden Abnehmergruppen, also die Carrier auf der einen und die Unternehmen auf der anderen Seite, sagen sie völlig verschiedene VoIP-Treiber voraus: Die Carrier, so Optical Oracle, werden sich von den Netzwerkverbesserungen der Technik leiten lassen und eher stückchenweise VoIP-fähige Technik verwenden.

Die Geschäftskunden dagegen liessen sich demnach auch in den nächsten fünf Jahren noch von den unbestreitbaren Kostenvorteilen zur Nutzung von VoIP, also der Übertragung von Sprache, Daten und Videos über das IP-Protokoll, verleiten.