Mehr Saft! Mobilcom will Festnetz auspressen

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Familie hin oder her: Freenet soll’s nicht zu billig bekommen

Die Mobilcom-Tochter Freenet muss nun wohl doch mehr für das Festnetzgeschäft ihrer Mutter zahlen, als vereinbart. Unternehmenschef Thorsten Grenz setzte damit seine Linie im Aufrsichtsrat durch und will den Preis nach oben treiben. Im Mai war bereits ein Vorvertrag unterzeichnet worden, den Grenz jetzt über den Haufen wirft.

Jetzt ist eine Summe von 250 Millionen Euro im Gespräch. Spätestens Ende Januar soll der Deal vom Aufsichtsrat abgesegnet werden.

Mobilcom hält derzeit noch 76 Prozent an Freenet und ist gleichzeitig deren größter Kunde. Freenet, ebenfalls börsennotiert, will nach das Festnetz nach einer Übernahme mit rund 25 Millionen Euro aufmöbeln. Aus seinem Börsengang hat das Unternehmen noch Reserven von 60 Millionen Euro in der Kasse.