Erste Enttäuschung seit Jahren: Telenor baut sich um

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Skandinavien ist auch nicht mehr das, was es war

Der größte skandinavische Telekommunikationsanbieter, Telenor, zieht nun auch die Konsequenzen aus der TK-Krise. Nachdem das letzte Quartal nicht wie üblich strahlend und rosig verlaufen war, tritt der norwegische Konzern am 01. Januar 2003 mit einer völlig neuen Unternehmensstruktur an.

Dabei sollen die Festnetzaktivitäten stärker auf den Heimatmarkt

beschränkt bleiben, während die Mobilfunkaktivitäten weiterhin international mitspielen sollen. Eine klarere internationale Strategie verspricht CEO Jon Fredrik Baksaas den Anwendern: “Für unsere Kunden und unsere Mitarbeiter ändert sich dabei nur eines – es wird weniger kompliziert, Telenor-Kunde zu sein.”

Schlankere Strukturen auch auf höchster Ebene sollen die Wege verkürzen. Die Abteilung für das Corporate Management soll fortan nur noch sieben Mitglieder haben. Vier Geschäftsbereiche sind von diesen Sieben zu überblicken: Mobilfunk, Festnetz, Übertragung, sowie der Bereich für “sonstige Aktivitäten”, also auch Finanzen und Konzernstrategie.