Schlimme Zahlen: Marconi verspätet sich lieber

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Zwischenbilanz einer Restrukturierung ist doch etwas heikel …

Der britische Telekommunikationsnetze-Ausrüster Marconi wollte eigentlich gestern Abend eine Zwischenbilanz der eigenen Restrukturierungsphase ziehen – dieser öffentliche Termin ist aber nun “auf unbestimmte Zeit” verschoben. Dies ist bereits das zwiete Mal, dass der einst erfolgreiche Konzern die Veröffentlichung verschiebt.

Dabei stehen 4 Milliarden Miese an, für die Marconi eine gütliche Lösung finden muss. Vor allem die Aktionäre warten auf funktionsfähige Maßnahmen zur Rettung ihrer inzwischen auf einen Bruchteil des ursprünglichen Wertes gesunkenen Anteilsscheine. Doch zunächst wollen die Gläubiger mit einer Einmalzahlung von 409 Millionen Dollar vorübergehend ruhig gestellt werden.

Unternehmenssprecher in London wiesen allerdings gegenüber britischen Medien darauf hin, dass die im August vorgestellten Pläne für das Sparen und den Schuldenabbau weiter verfolgt werden. Ohne entscheidende Änderung, wie es heißt.