Kodierte Mail-Absender sollen Spammern das Handwerk legen

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Anwender holen zum Gegenschlag aus

Das Problem unverlangt zugesandter Werbe-Mails nimmt auch in Europa immer größere Ausmaße an. In den USA stöhnen die Anwender allerdings schon viel länger unter der Spam-Flut – von dort kommt jetzt auch der Vorschlag, sich mit automatisch generierten Absenderadressen vor dem kommerziellen Müll zu schützen.

Während der Austausch von Nachrichten mit Freunden oder Kollegen meist nicht dazu führt, dass die Mail-Adresse einem Spammer in die Hände fällt, durchforsten diese inzwischen automatisch Newsgroups, Internetforen und Verteilerlisten beispielsweise für Newsletter.

Mit einer Art Plug-in für den Mail-Client ließe sich eine kodierte Absenderadresse generieren, für die der Anwender auf seinem Server auch bestimmte Regeln hinterlegen kann. Darin wird dann festgelegt, wer überhaupt an diese Adresse antworten und wie oft er das tun darf – bei einem monatlichen Newletter beispielsweise 12 mal im Jahr. Spammer hätten dann kaum mehr eine Chance.

Skeptiker meinen allerdings, dass die Versender von Massenmails immer noch an die begehrten Adressen kommen könnten. Inzwischen wird für jede gültige Mail-Adresse schon ein Preis von bis zu 1 Dollar auf dem Spammer-Markt gezahlt.