FBI verfolgt heiße Spur der DNS-Saboteure

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Rechner in den USA und Korea gekapert

Die amerikanische Bundespolizei FBI hat im Fall der massiven Denial-of-Service-Attacken vom 21. Oktober eine erste Spur. Wie Behördenchef Robert Mueller mitteilte, haben die Ermittlungen eine Reihe von Rechnern in den USA und Korea identifiziert, von denen die unmittelbaren Massenanfragen ausgingen.

Allerdings scheinen die Fahnder nicht viel mehr über die tatsächlichen Urheber zu wissen. Die Ermittlungen gingen weiter, hieß es. Deren Ziel ist es herauszufinden, wer diese Rechner dazu missbraucht hat, die Schaltstellen des Web mit einer zehnfache größeren Datenmenge als normal zu bombardieren.

Auch wenn sich der Schaden vor zwei Wochen noch in Grenzen hielt, ist der Druck auf die Spezialisten groß. Denn die Performance-Einbußen waren doch enorm und die DOS-Attacke hat gezeigt, dass das DNS-System aus weltweit 13 Rechnern eine verwundbare Stelle des Web sein kann.