Stellenabbau: Cable & Wireless folgt Branchentrend

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Quartalsberichte ziehen zwanghaft Entlassungen nach sich, scheint es …

Drastische Stellenstreichungen und stark verschlechterte Ergebnisse haben den Aktienkurs des britischen Telekommunikationskonzerns Cable & Wireless um ein Drittel einbrechen lassen.

Die Anteile verbilligten sich am Mittwochvormittag an der Londoner Börse um knapp 34 Prozent auf 86,25 Pence. Analysten erklärten dies mit den kostspieligen Restrukturierungsplänen des Unternehmens.

C&W hatte zuvor die Streichung von 3500 seiner 12 500 Stellen in der Sparte ‘Global’ bestätigt. Das Unternehmen gab außerdem einen Vorsteuerverlust für das erste Halbjahr in Höhe von 107 Millionen Pfund (171 Millionen Euro) bekannt. In der ersten Hälfte des vorigen Geschäftsjahrs (Beginn: 31. März) hatte C&W noch einen Gewinn von 83 Millionen Pfund erzielt.

Abschreibungen in Milliardenhöhe ergaben unter dem Strich sogar einen Verlust von 4,43 Milliarden Pfund. Im Vorjahreszeitraum hatte das Minus 291 Millionen Pfund betragen. Der Umsatz fiel von 3,31 auf 2,36 Milliarden Pfund.

Durch die angekündigten Stellenstreichungen sollen jedes Jahr rund 600 Millionen Pfund eingespart werden. Allerdings wird die Restrukturierung zunächst einmal 800 Millionen Pfund kosten. Die Sparte Global hat den Angaben zufolge unter starkem Preisdruck zu leiden.