IBM verteidigt Cartridge-Giganten

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Ein Terabyte und noch zu klein …

Der Computerkonzern IBM hat die Einführung von Speicherkassetten, die ein Terabyte an Daten fassen können, gerechtfertigt. Die vielfache Kritik in der Branche an den “jetzt schon zum Aussterben verdammten Storage-Dinosauriern” sei unbedacht, hieß es aus Austin, Texas.

So werde die Speicher-Cartridges-Technik nach Ansicht der IBM-ler nie vollständig von den optischen Speichermedien abgelöst. Sie seien einfach zu instabil und schlecht haltbar. Außerdem würden die Kassetten bei ihrer geplanten Markteinführung in fünf bis sechs Jahren aufgrund der höheren Informationsproduktion und Datenmenge “mehr als dringend” benötigt, sagte Produktmarketingleiter Magnus Widmer.

Aber die Nutzer sehen beim Einsatz von Terabyte-Speicherkassetten von ganz anderer Seite Gefahr auf ihre Datenbestände zurollen. Thomas Arnold, IT-Leiter einer US-Bank sagt: “Ich hätte ein mulmiges Gefühl dabei, so viele Daten auf einem so kleinen Träger zu speichern – da gibt es für meinen Geschmack viel zu viele Möglichkeiten für Fehler.”