Corning hofft, auf der Letzten Meile zu punkten

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Alter, neuer Strohhalm wiederentdeckt

Der Glasfaser-Hersteller Corning will mit Produkten für die letzte Meile Gewinne einfahren. Für diesen Bereich, so hofft das Tochterunternehmen Corning Cable Systems (CCS), werde der Bedarf allein in den USA stark ansteigen, sodass bereits ab Jahresanfang 2003 entsprechende Produkte reißenden Absatz finden sollen.

An dieser Idee haben die Analysten aber so ihre Zweifel. So sei ein Komplettausbau im Moment einfach zu kostspielig und werde deshalb noch einige Zeit hinausgezögert. Auch seien die CCS-Produkte bei Preis und Qualität nicht das Problem, erklärt Frank Dzubeck, President der Washingtoner Beratungsagentur CNA.

“Kostentreiber sind nach wie vor die Gehaltskosten. Und außerdem die Kosten für den Zugang zum Kabel im Boden.” Daher baut er nicht darauf, dass CCS mit seinem neuen “Marketing-Gag” Erfolg haben könnte.