Roaming in Funk-LANs soll standardisiert werden

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Feine Idee: Viele Drahtlos-Netze, eine Adresse

Roaming kennt bisher nur der reisende Handy-Nutzer. Ein solcher Service ermöglicht es, auch in fremden Netzen unter der gewohnten Nummer erreichbar zu sein. Nun arbeiten verschiedene Standardisierungsgremien an einem Roaming für Web-Surfer, die sich unter anderem in drahtlosen Local Area Networks (LANs) bewegen.

Bisher ist es für Kunden eines W-LANs schwierig, sich in anderen Funknetzen zu bewegen. Die Internet-Verbindungen basieren häufig auf dem Standard 802.11b und haben mit rund 90 Metern einen sehr begrenzten Empfangsradius.

Das Roaming wäre eigentlich kein technisches Problem. Die Schwierigkeiten liegen in der Verständigung der Anbieter untereinander. “Die Bits und Bytes sowie die Hardware liegen vor”, sagt etwa Barry Davis, bei Intel zuständig für Plattform-Architekturen, auf einer Konferenz des Institute of Electrical and Electronic Engineers (IEEE) im kalifornischen Monterey.

Doch das US-Institutist nicht das einzige, dass sich mit dem Roaming auseinandersetzt. Das European Telephone Standards Institute (Etsi) hat die Arbeit bereits im vergangenen Jahr aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt brachte British Telekom schon eine eigene Lösung auf den Markt.