Hitachi geht im Consumer-Bereich baden

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B2B bleibt also doch siegreich…

Der japanische Mischkonzern Hitachi Limited muss seine Gewinnerwartungen reduzieren. Statt mit einem erwarteten Nettogewinn von fünf Milliarden Yen (42,7 Millionen Euro) rechnet der Mutterkonzern des Speichergiganten Hitachi Data Systems nur noch mit einem Break-Even im vergangenen Halbjahr.

Als Grund dafür gab das Management schleppende Verkaufszahlen im Endverbrauchergeschäft, konkret bei Klimaanlagen, Haushalts-Müllzerkleinerern und Handys an. Einige Analysten befürchten nun, dass diese Warnung auf ein weiteres hartes Jahr für die IT-Branche schließen lasse.

Andere sagen aber, dass die anderen Geschäftsbereiche im B2B-Umfeld sich deutlich als Stabilitätsfaktor erwiesen hätten, was gegenteilige Schlüsse zuließe. So seien sowohl der Chipsektor als auch der Bereich für Industrieanlagen zwar harten Konkurrenzkämpfen ausgesetzt gewesen. Allerdings würden hier immer noch Investitionen getätigt – und zwar weltweit.