Künftige Storage-Investitionen: Wenn schon, dann nur das Beste

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Die engen Gürtel werden wieder gelockert

IT-Manager geben wieder Geld aus – jedenfalls im Storage-Bereich, aber da nur für das Beste vom Besten. Das ergab eine Umfrage des US-Magazins “Search Storage” unter 353 Speicherverantwortlichen.

So gab Martin Bourque der Unix-Administrator der Universität von Montana offen zu: “Es gibt nicht viel Freiraum, aber wir geben unser Geld für Speichertechnik, Ersatz für veraltete Server und für Verkabelung und Infrastruktur aus.” Er steht exemplarisch für die 70 Prozent der Befragten, die die Frage nach steigenden Speicherausgaben bejahten. Im Gegensatz zu anderen Industriebereichen sieht mit 8 Prozent die nur eine Minderheit ihre Speicher-Budgets im nächsten Jahr weiter schrumpfen oder plant weniger Geld dafür auszugeben. Die verbleibenden 22 Prozent der Speicher-Profis werden im nächsten Jahr genauso viel Geld für ihren Bereich ausgeben wie in diesem Jahr.

Spannend fanden die Experten von Search Storage dabei vor allem, wofür die Storage-Profis Geld anfassen wollen. So sagten 50 Prozent der Befragten, sie wollten die neue Fibre-Channel-SAN-Technik unternehmensweit ausrollen. Mit immerhin 68 Prozent setzten die Abteilungsleiter auf eine kombinierte Dauerlösung von SAN und NAS, 45 Prozent glauben demnach weiterhin an NAS-Architekturen. Damit stehe die neueste und am weitesten in die Zukunft gerichtete Technik als klarer Sieger auf der Wunschliste der professionellen User.