Big Blue bietet schnellen Zugriff auf 180 GB

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Trotz Abschied von Festplattenproduktion

IBM hat heute eine Verarbeitungstechnologie für IDE-Desktop-Festplatten vorgestellt, mit der sich die Zugriffszeiten um ein Viertel verringern sollen. Bisher war das “Tag-and-Seek” genannte Verfahren nur in SCSI-Platten zum Einsatz gekommen.

“Tagged Command Queuing” weist jedem eingehenden Befehl im Buffer eine ID zu, um danach eine möglichst effiziente Abwicklung zu finden. Damit könne nicht nur die Zugriffszeit verringert werden, sondern gleichzeitig auch der Prozessor entlastet werden, um dort dingendere Aufgaben zu erledigen.

Als Anwendungsgebiet nennt IBM vor allem die digitale Bild- und Videobearbeitung, die besonders hohe Ansprüche an den verfügbaren Speicherplatz und Performance stellt.

Der IBM-Deskstar wird seit heute mit der IDE-Platte ausgeliefert, die 7200 Touren macht und in Größen zwischen 30 und 180 GB zu haben ist. Mit 8 MB hat sich der Cache glatt vervierfacht.