Ericsson schraubt Umsatz-Erwartung zurück

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Da knirschen die Balken

Der schwedische Mobilfunk-Ausrüster Ericsson wird seine Umsatzziele im dritten Quartal nicht erreichen. Das Unternehmen erwartet weniger Umsatz und einen geringeren Auftragseingang als in den drei Monaten zuvor, heißt es im Wall Street Journal.

Eine Unternehmenssprecherin meinte dagegen die Nachrichte komme nicht überraschend und sei nicht als Umsatzwarnung zu werten. Es drücke lediglich aus, dass es Ericsson nicht besser gehe, als dem Rest der Branche.

Im zurückliegenden Quartal brachen die Umsätze bei Ericsson um fast ein Drittel auf 4,2 Milliarden Euro ein. Unter dem Strich bliebt ein Verlust von 382 Millionen Euro zu verzeichnen.

Für Unzufriedenheit sorgte vor allem die schlechte Positionierung auf dem Markt für Endgeräte. Aus diesem Grund wurde sogar die Auflösung des Joint Ventures mit dem japanischen Elektronikkonzern Sony angedacht. Die Geschäftszahlen für den aktuellen Berichtszeitraum sollen Mitte Oktober veröffentlicht werden.