Seagate wagt zweiten Börsengang

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Unbeeindruckt von der Krise – die Rechnung könnte aufgehen

Der US-Hersteller Seagate, Spezialist für Speicher-Laufwerke, will ein zweites Mal an die Börse. Das Unternehmen war bereits einmal – bis zum Teilverkauf im Jahr 2000 – öffentlich gehandelt. Damals hatte die Akquisition der Produktionssparte durch die Investorengruppe Silver Lake Seagate vom Nasdaq geholt.

Als Branchenführer im Bereich der Speicherlaufwerke für Großkunden und mittelständische Unternehmen wähnt sich Seagate nun allerdings wieder stark genug, einen zweiten Versuch zu wagen. Dadurch soll bis zu einer Milliarde Dollar in die Kasse kommen. Die Forschungsabteilung des Unternehmens hat schon ihre Wünsche angemeldet.

Auch wenn Analysten für gewöhnlich antizyklische, positive Schritte den Firmen hoch anrechnen, hält sich Skepsis in der Branche. “Die Zeit ist grauenvoll für einen Börsengang, denn die Anteilsscheine werden nur einen Bruchteil des Werts erreichen können, der eigentlich möglich wäre”, so David Menlow, President von IPO-Financial.