Systems: Storage-Mittelständler Bakbone will hoch hinaus

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Marktanteil soll sich im Promillebereich verdoppeln

Das kalifornische Softwareunternehmen Bakbone will mit seiner Backup- und Recovery-Software Netvault altehrwürdigen Konzernen wie Legato und Veritas bei den Mittelstandskunden das Wasser abgraben. Die nach Herstellerangaben skalierbare One-Size-fits-all-Lösung soll den Großunternehmen mit ihren größengestaffelten Spezial-Suiten für unterschiedliche Bedürfnisse gefährlich werden.

Selbst nur ein Mittelständler, soll das vor zwei Jahren gegründete Unternehmen die Bell-Labs-Entwicklung Netvault als Standardlösung für anspruchsvolle Kleinkunden breiter als bisher unterbringen. Zwar zählen nach Aussage von Europa-Manager Sean Jackson in Deutschland auch Deutsche Post und Deutsche Telekom zu treuen Abnehmern. “Unser Hauptaugenmerk liegt aber bei Firmen mit 10 bis 50 Servern im Keller”, gestand er silicon.de am Rande der Systems.

Sie hätten besonders heterogene Speicherumgebungen und viele unterschiedliche Speicherkonzepte im Parallelbetrieb. “Genau für diese Situation, auch bei unterschiedlichen Speichersystemen wie NAS und SAN ist unsere Netvault-Suite gemacht.”

Überzeugen will Bakbone die Kunden allerdings nicht selbst. Ein breites Netz aus Channel- und OEM-Partnern soll dem Unternehmen, das bislang einen Marktanteil bei Data Recovery von 0,2 Prozent hält, zu einem mehr als hundertprozentigen Zuwachs verhelfen. Jackson sieht die Zukunft so: “Schon nächstes Jahr werden wir einen weltweiten Marktanteil von 0,5 Prozent halten.” Zum Vergleich: Veritas hat 20 Prozent in den Krallen.