Systems: Overland wandelt auf Software-Pfaden

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Bei Hardware soll “Fahrstuhl-System” konkurrenzlos bleiben

Mit dem fusionierten Hewlett-Packard-Konzern als OEM-Partner an der Seite will der bisherige Speicher-Hardware-Spezialist Overland künftig auch seine Software an den Mann bringen. Und der sitzt, wie derzeit allgemein üblich, im Mittelstand. “Im Bereich zwischen einem und 250 Steckplätzen für Speicherkassetten in Tape-Libraries ist am meisten zu holen”, sagte Thomas Störr, Verkaufsleiter für Deutschland, gegenüber silicon.de. Eine Maschine mit 1000 und mehr Slots, wie sie der Hersteller ADIC anbiete, sei gerade in diesen Krisenzeiten “ungleich schwerer loszuschlagen”.

Um die Taktrate bei den Verkäufen zu erhöhen, setzt der Manager aber nicht nur mehr auf das seit 1996 bewährte so genannte “Fahrstuhlsystem” in den Bandspeicherbibliotheken. Auch die Software Storage Resource Manager soll den erst seit 1996 auf dem Markt angetretenen Neuling interessant machen.

“Gerade im Hardware-Bereich haben wir jetzt einen starken Verdrängungswettbewerb und unser Alleinstellungsmerkmal mit dem Fahrstuhlsystem hat schon Nachahmer gefunden – nun soll die Suite unsere Bibliotheken verkaufen helfen”, so Störr. Dafür wurde die Vertriebsmannschaft deutlich aufgestockt. Derzeit sind seinen Angaben zufolge 380 Mitarbeiter weltweit mit Vertriebsaufgaben beschäftigt; dagegen stehen 250 in der Produktion und lediglich 15 bis 20 Forscher und Entwickler.