IBM lässt sich ins Storage-Labor gucken

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Da stehen so spannende Dinge wie “Eiswürfel” herum …

Für IBM ungewöhnlich hat sich der US-Konzern kürzlich in die Forschungsabteilung für Speicherprodukte blicken lassen. Amerikanischen Medienvertretern erklärte Jai Menon, Vizedirektor des IBM Storage Systems Institute im kalifornischen Almaden, sogar die künftigen Pläne seines Labors.

So seien neben neuen Techniken und Produkten auch eine brandneue Speicherarchitektur geplant, sowie ein so genanntes Virtualisierungssystem und Parameter, die das Bilden von Logical Unit Numbers (LUN) innerhalb eines Speicher-Arrays ermöglichen sollen.

Ziel von IBM sei es, so Menon, dass über 60 Prozent der erforschten und entwickelten Produkte auch tatsächlich Marktreife erlangten und Geld bringen. Ohne deutlicher zu werden, unterstützte er die lang gehegte Vision von Big Blue, eine modulare Speicherarchitektur zu bauen.

Die unter der Bezeichnung “Ice Cube” laufenden Forschungsreihen sähen den Einsatz von Collective Intelligent Bricks vor, die ohne Kabel oder sonstige herkömmliche Verbindung ähnlich Legosteinen über je sechs Stromkreise zusammengesteckt und getrennt werden können – ohne Datenverlust.

Jeder einzelne Brick hat in der vorläufigen Version weder Kühlung, noch Energieversorgung. Mit 12 Festplatten soll er aber 1,2 Terabyte an Speicherkapazität haben. Die Idee hinter diesen Bricks sei es, so erklärte Menon, dass nicht mehr das ganze System ausgetauscht werden müsse, wenn ein Teil der Speicherarchitektur ausfalle.