Enterasys weitet seine Matrix aus

EnterpriseNetzwerke

Neue Switch-Generation fürs LAN

Der Netzwerker Enterasys ergänzt mit der N-Serie seine bestehende M-Serie aus der Matrix-Familie und hat es damit auf die lokalen Netze abgesehen. Vor allem will der Hersteller die Probleme Sicherheit, Bandbreite und Priorisierung angehen.

Die dazu gehörigen Portmodule, Distributed Forward Engines (DFE) genannt, können unter anderem den Sprachdatenverkehr (VoIP) identifizieren und vor anderen Daten priorisieren, denn solche Daten erlauben keine Latenzzeiten.

Für sicheren, drahtlosen Netzverkehr schicken die DFEs Sicherheits- und Traffic-Filterregeln für einen bestimmten Benutzer an den angewählten Enterasys-Accesspoint, wenn sich der User dort einloggt. Beim Zugriff über Enterasys-fremde Zugangspunkte lassen sich die Poilicies auch auf den entsprechenden Switch-Port umleiten.

Der Matrix N7-Switch bedient große Datenzentren mit sieben Einschüben und bis zu 504 10/100 Ports. Der N3 deckt die Mittelklasse ab mit drei Einschüben und maximal 216 10/100 Ports. Die Preise bewegen sich mit den Einstiegsmodellen um die 20 000 Dollar. Ein Matrix N3 mit einem Modul für 48 10/100 Ports kostet mindestens 18 500 Dollar und der Matrix N7 mit gleicher Ausstattung ist ab 21 500 Dollar zu haben.